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Ein Tauchgang in der virtuellen Ostsee

Mithilfe der HoloLens kann man die Ostsee im eigenen Wohnzimmer erkunden - und das ganze ohne nass zu werden.

Eine Person erlebt durch die HoloLens die Ostsee im eigenen Wohnzimmer

Ostsee individuell: die Simulation passt sich der jeweiligen Umgebung an © Hochschule Flensburg

Mithilfe der HoloLens kann man die Ostsee im eigenen Wohnzimmer erkunden - und das ganze ohne nass zu werden. Durch Mixed Reality werden aus Tischen und Stühlen Steine, auf dem Sofa wachsen nun Algen und der Boden besteht aus Sand. Schaut man hoch, so sieht man statt der Zimmerdecke nun die Wasseroberfläche. Und vor dem Fernseher schwimmt gerade ein Fischschwarm entlang.

Dabei ist das ganze mehr als nur eine spielerische Anwendung.  Das Ziel war es, Nutzern einen Mehrwert zu bieten, die mehr Interaktion als eine Dokumentation oder ein Textbuch zulässt. Es werden Informationen vorgelesen, anders als beispielsweise in Aquarien kann außerdem natürliches Schwarmverhalten gezeigt werden. Dabei kann der Nutzer die Fische durch seine Position beeinflussen.

Die Anwendung kann überall benutzt werden, dabei können sich Nutzer frei bewegen. Durch Scannen der Umgebung in Echtzeit kann die Simulation sogar angepasst werden, indem beispielsweise Tische und Stühle verschoben werden.  So erhält jeder seine individuelle Ostsee-Umgebung. Auch ein Wechsel des Zimmers ist kein Problem, die neue Umgebung wird zur Laufzeit umgewandelt.

Beteiligte Personen

Andre Taulien

Anika Paulsen

Tim Streland

Benedikt Jessen

Stefan Wittke