Direkt zum Inhalt

„Weniger ist mehr“ — Analyse reduzierter Gestaltung im Bereich des Grafik-Designs

Bachelor Thesis

Ein Plakat für ein Gin Festival in vier verschiedenen Reduktions-Kategorien

Gin bleibt Gin und Plakat bleibt Plakat? Drei Etappen der gestalterischen Reduktion © Hochschule Flensburg

Der Student hat sich die Frage gestellt, ob und inwieweit reduzierte Gestaltung durch ihre Ordnung, Klarheit und Funktionalität in Zeiten des übermäßigen Inputs die bessere Art der Gestaltung oder langweilig, uniform, objektiv und leidenschaftslos ist.

Da es keine definierten Regeln und Eigenschaften für eine einzige reduzierte Gestaltung gibt, kann auf verschiedene Arten reduziert gestaltet werden. Um ein Analysewerkzeug zu entwickeln, wurde in dieser Bachelor Thesis ein auf umfangreichen Recherchen basierendes Modell erstellt, das es ermöglicht, Plakate entsprechend ihres Gestaltungsstils in Kategorien einzuordnen.

Zur Veranschaulichung wurden drei Plakate ausgewählt, um sie stufenweise nach dem entwickelten Modell zu reduzieren und somit eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen. Dadurch entstehen für jedes gewählte Plakat drei neue Exemplare anhand derer man nachvollziehen kann, inwieweit eine Gestaltung reduzierbar ist, bis sich ihre Aussage nicht mehr erkennen lässt.

Beteiligte Personen